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Inhalt

Wenn du in den Spiegel schaust, wen siehst du da? Dich selbst?
Du siehst das, was alle sehen, was alle in Dir sehen.
Sag, was bist Du? Eine Idee, ein Wunsch, ein Abbild? Ein Job, eine Marke, ein Stück Fleisch?
Was wären wir ohne die Reflexion eines Gegenübers?
Wie sehr wird unser eigenes Ich durch Meinungen, Vergleiche und Wertungen anderer geschaffen?
Und wie sehr finden oder verlieren wir uns in den Augen derer, die uns betrachten?
Wir sind umgeben von Menschen, die uns mal bewusst, mal unbewusst betrachten. Und wir selbst nehmen mit unseren Augen die Menschen wahr, die wir ansehen und mit denen wir uns messen und vergleichen.
In dem Stück „Lomo“ wird nach einer Antwort gesucht auf die Frage, ob ein objektives, freies und unbeeinflussbares menschliches Auge existiert.
Kann es das eigentlich geben, oder wird unser eigenes Betrachten von all den Reizen der Umgebung und der Medien so sehr beeinflusst, dass ein unbefangenes objektives Sehen und Betrachten nicht mehr möglich ist?
Können wir unser eigentliches Ich überhaupt noch erkennen, oder reflektieren wir unser eigene Person nur noch durch die Mehrheit derer, die uns wahrnehmen? |